Reactine

Reactine duo zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinitis (allergischer Schnupfen), wenn diese mit einer Verstopfung der Nase verbunden ist.

Im Frühjahr, wenn die Tage wieder wärmer werden und die ersten Bäume zu blühen beginnen, leiden viele Allergiker wieder an den typischen Symptomen. Inzwischen ist fast jeder dritte Deutsche von einer Allergie betroffen, mit steigender Tendenz.

Das Immunsystem, die so genannte Gesundheitspolizei des Organismus, bewahrt den Körper vor eindringenden Bakterien und Viren. Aber bei Vorhandensein einer Allergie reagiert das Abwehrsystem überempfindlich auf prinzipiell harmlose Substanzen. Da die Allergene (z.B. Nahrungsmittel, Blütenpollen, Tierhaare) speziell von außen auf den Körper treffen, sind besonders Haut und Schleimhäute von einer Allergie betroffen.

Zum Schutz des Körpers gegen die fremden Substanzen, stehen ihm verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Eine davon ist die Entwicklung von Antikörper gegen die fremden Strukturen, die so genannten Antigene. Die eigentlich harmlosen Stoffe, werden als Allergene bezeichnet.

Diese Reaktion des Immunsystems wird grundsätzlich in zwei Abschnitte gegliedert: Beim ersten Aufeinandertreffen der fremden Substanz mit dem Immunsystems lernt dieses den Erreger zuerst kennen. Anschließend erwirbt es die Fertigkeit Antikörper gegen diesen Stoff zu erzeugen. Diese Phase wird auch Sensibilisierung genannt. Im zweiten Abschnitt (d.h. beim wiederholten Aufeinandertreffen mit dem Allergen), erfolgt der Ausbruch der tatsächlichen Abwehrreaktion, die ebenfalls zu den bekannten Allergiesymptomen führt. In diesem Zusammenhang übernehmen auch die Mastzellen eine entscheidende Funktion. Ebenso wichtig ist der körpereigene Botenstoff Histamin, der hauptsächlich für die lästigen Allergiesymptome verantwortlich ist.

Abhängig davon, an welcher Stelle die Mastzellen das Histamin absondern, können die Beschwerden in unterschiedlicher Stärke (von harmlos, aber lästig, bis lebensbedrohlich) auftreten. So können die typischen Beschwerden bereits nach weniger Minuten auftreten.

• Der Botenstoff Histamin lässt die Blutgefäße anschwellen.
• Es kommt zu einer Rötung von Haut und Schleimhäute.
• Die Blutgefäße werden immer dünner und durchlässiger. Dadurch verliert das Gewebe an Flüssigkeit, was die Entstehung einer Schwellung bzw. eines Ödems begünstigt.
• Lästiger Juckreiz entsteht.
• Bei einer Verengung der Bronchien, entsteht Husten und Atemnot.

Das Antiallergikum Reactine duo wirkt gleich Zweifach: Gegen lästigen Heuschnupfen und eine verstopfte Nase (auch bei Hausstauballergie und Haustierallergie). So hemmt der Wirkstoff Cetirizin die Wirkung des Botenstoffs Histamin, welcher vorwiegend für die allergischen Symptome wie Niesreiz, laufende Nase, tränende Augen, Juckreiz, Hautrötung und Verengung der Bronchien verantwortlich ist. Ein anderer Wirkstoff lässt die Schleimhäute abschwellen und befreit die Nase. Darüber hinaus macht Reactine duo im Allgemeinen nicht müde.

Hinweise: Das Antiallegikum Reactine duo darf nicht eingenommen werden, bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe (Cetirizindihydrochlorid, Pseudoephedrin) oder einem der sonstigen Bestandteile. Auch bei einer allergischen Überempfindlichkeit gegen adrenerge Substanzen darf Reactine duo nicht angewendet werden. Eine Einnahme des Arzneimittels darf auch nicht erfolgen, bei: Harnverhalten, Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose), schweren Nierenerkrankungen, erhöhtem Innendruck der Augen (Glaukom, okuläre Hypertension), gleichzeitiger Behandlung mit Monoaminoxidase (MAO)-Hemmern (oder während 2 Wochen nach dem Ende einer solchen Therapie), Erkrankungen der Herz-Kreislauf-Systems wie zum Beispiel ischämische Herzkrankheiten, schwerem Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen (Tachyarrhythmien), Schlaganfall mit Hirnblutung (hämorrhagischem Schlaganfall) in der Vorgeschichte oder mit Risikofaktoren, die das Risiko eines hämmorrhagischen Schlaganfalls steigern können aufgrund der alpha-mimetischen Aktivität des Vasokonstriktors (Mittel zur Verengung von Blutgefäßen), in Verknüpfung mit Vasokonstriktoren wie Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin oder jeder anderen Substanz, die zum Abschwellen der Nasenschleimhäute angewendet wird (z. B. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin). Bei älteren Personen (über 60 Jahre) und bei Personen mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion sollte Reactine duo nicht zur Anwendung kommen. Dies ist einzuhalten, da die Verträglichkeit und Wirksamkeit bei diesen Personen nicht bewiesen ist und keine Daten für eine entsprechende Dosisempfehlung vorliegen. Das Antiallergikum darf bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da Wirksamkeit und Verträglichkeit in dieser Altersgruppe noch nicht bewiesen sind. In der Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Vor der Einnahme von allen Arzneimitteln ist der Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen. Während der Schwangerschaft darf Reactine duo nicht eingenommen werden. Dies ist unbedingt einzuhalten, da die Anwendung von Pseudoephedrin in der Schwangerschaft den Blutfluss in der Gebärmutter verringert. Die Einnahme des Arzneimittels während der Stillzeit wird nicht empfohlen, da Reactine duo in die Muttermilch übergeht. Personen, die ein Auto fahren, Maschinen bedienen oder ohne sicheren Halt arbeiten, sollen die eigene Reaktion auf das Arzneimittel abwarten. Bei einigen Personen können die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein, da es zu Benommenheit kommen kann. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln: Der Arzt oder Apotheker ist zu kontaktieren, wenn andere Arzneimittel eingenommen werden bzw. vor kurzem eingenommen wurden, auch wenn es sich dabei um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Die gemeinsame Anwendung von Monoaminooxidase-Hemmern (zur Behandlung von Depressionen) und Pseudoephedrin kann kritische Hochdruckreaktionen verursachen. Die gleichzeitige Anwendung von Reactine duo verringert die blutdrucksenkende Wirkung von alpha-Methyldopa, Mecamylamin, Reserpin und Veratrumalkaloiden und Guanethidin. Durch den Wirkstoff Pseudoephedrin wird die Herzwirkung von Digitalis verstärkt. Aus diesem Grund sollte Reactine duo von Personen, die mit Digitalis therapiert werden, nicht eingenommen werden. Von folgenden Kombinationen wird aufgrund des Risikos einer Gefäßverengung (Vasokonstriktion) und damit verbundenem Anstieg des Blutdrucks abgeraten: Bromocriptin, Cabergolin, Lisurid, Pergolid, Dihydroergotamin, Ergotamin, Methylergometrin, Linezolid. Aufgrund des Risikos von Vasokonstriktion sollte Reactine duo nicht mit anderen Arzneimitteln, die zur Behandlung der verstopften Nase angewendet werden (wie Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin), kombiniert werden. Mittel gegen Sodbrennen (Antazida) erhöhen die Aufnahme von Pseudoephedrinsulfat, Kaolin reduziert sie. Wie andere Arzneimittel auch, sollte Reactine duo, nicht gemeinsam mit Alkohol eingenommen werden.

Nebenwirkungen: Unter der Anwendung von Reactine duo kann es häufig zu Nervosität, Schlaflosigkeit, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit/ Benommenheit (Somnolenz), Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwächegefühl (Asthenie) und schnellem Herzschlag (Tachykardie) kommen. Gelegentlich wurden Angst, Unruhe und Herzklopfen (Palpitationen) beobachtet. Selten wurde von Blässe, Bluthochdruck, trockene Haut, Hautausschlag, vermehrtes Schwitzen, Nesselsucht (Urtikaria), Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie), Halluzinationen, psychotische Störungen, Krämpfe, Muskelzittern, Überempfindlichkeit (Erkrankungen des Immunsystems), Leberfunktionsstörungen (Erhöhung von Transaminasen, alkalischer Phosphatase, Gamma-GT, Bilirubin), Erbrechen und Herzrhythmusstörungen berichtet. Sehr selten können eine Darmentzündung aufgrund von Durchblutungsstörungen (ischämische Kolitis), Geschmacksstörungen (Dysgeusie), fixes Arzneimittelexanthem (Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes), Haut- und Schleimhautschwellung und Kreislaufschwäche (kardiovaskulärer Kollaps) auftreten. Der Arzt oder Apotheker ist zu benachrichtigen, wenn Nebenwirkungen bemerkt werden, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind. (Die ausführliche Packungsbeilage steht auf der Webseite des Herstellers zum Download bereit.)

Reactine duo Retardtabletten können in der Apotheke und Onlineapotheke erworben werden.

Add comment Mai 7, 2008

Perenterol

Perenterol forte Kapseln zur symptomatischen Behandlung der Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen (Diarrhöen) sowie zur Vorbeugung und symptomatischen Behandlung von Reisediarrhöen und Diarrhöen unter Sondenernährung. Zur begleitenden Behandlung bei chronischen Formen der Akne.

Ein Durchfall (Diarrhoe) liegt vor, wenn die Stuhlentleerung mehr als dreimal am Tag erfolgt oder flüssiger Stuhl auftritt. Dabei ist Durchfall aber keine Krankheit an sich, sondern ein Symptom für unterschiedliche Darmerkrankungen. Dauert der Durchfall länger als 4 Wochen an, besteht eine chronische Durchfallerkrankung.

Durchfallerkrankungen treten am häufigsten auf Reisen auf. Nahezu jeder dritte Urlauber erkrankt während seines Aufenthalts insbesondere in südlichen Ländern an einer Infektion, der so genannten Reisediarrhöe. In 80 Prozent aller Durchfallerkrankungen sind meist Bakterien für eine Infektion verantwortlich. Diese werden oft über Lebensmittel oder Wasser übertragen, die mit Stuhlrückständen verschmutzt sind. Aber auch Stress und psychische Faktoren können Auslöser einer Diarrhöe sein.

Sehr häufig, in jedem zweiten Fall, wird ein Reisedurchfall von Bakterien der Gattung Enterotoxin-bildende-Escherichia-coli (ETEC) verursacht. Diese Bakterien befinden sich im Darm und gehören zu dessen normalen Bakterienflora. Unter bestimmten Umständen können sie aber auch krankheitserregend wirken, indem die Enterotoxischen Erreger Gifte produzieren, wodurch die Zellen der Schleimhäute angeregt werden, vermehrt Flüssigkeit abzusondern. Dies führt dann zu wässrigen und vermehrten Stuhlgang.

Perenterol forte enthält den natürlichen Wirkstoff Trockenhefe aus Saccharomyces boulardii, welcher bei Durchfallerkrankungen den Darm besiedelt und dadurch verhindert, dass sich Krankheitserreger vermehren. Gleichzeitig fängt die medizinische Hefe deren Gifte ab. Das Magen-Darm-Mittel Perenterol forte wirkt den Symptomen der Erkrankung auf natürliche Weise entgegen, indem der Durchfall gestoppt und die Konsistenz des Stuhls sowie die Darmfunktion normalisiert wird. Neben der Behandlung von Durchfallerkrankungen, eignet sich Perenterol forte auch zur Vorbeugung gegen mögliche Durchfälle auf Reisen.

Dauern aber die Durchfälle länger als 48 Stunden an oder Blut befindet sich im Stuhl oder die Körpertemperatur ist gleichzeitig erhöht, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Hinweise: Perenterol Forte darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Hefe. Auch Personen mit liegendem Zentralvenenkatheter sollten nicht mit dem Magen-Darm-Mittel behandelt werden. Das Arzneimittel sollte bei Säuglingen und Kleinkindern nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Wegen des bisher nicht einschätzbaren Risikos einer generalisierten Besiedlung mit Saccharomyces cerevisiae sollten Personen mit gestörtem Immunsystem (z.B. HIV-Infektion, Bestrahlung oder Chemotherapie) Perenterol forte nicht ohne ärztlichen Rat anwenden. Saccharomyces boulardii ist ein lebender Mikroorganismus, der unter ungünstigen Bedingungen, wie sie bei abwehrgeschwächten Personen auftreten, durch eine Wanderung aus dem Magen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf oder durch äußere Verunreinigung von Zentralvenenkathetern systemische Pilzinfektionen hervorrufen kann. Es sind Einzelfälle solcher Pilzinfektionen bei hospitalisierten Personen bekannt, die einen Zentralvenenkatheter hatten und zugleich an schweren Grundkrankheiten litten, zumeist im Bereich des Magen-Darm-Traktes. In der Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Bei vorschriftsmäßiger Anwendung von Perenterol forte bei der (werdenden) Mutter, sind bisher keine fruchtschädigenden Wirkungen oder schädliche Wirkungen auf den gestillten Säugling bekannt geworden. Säuglinge und Kleinkinder sind unbedingt von einer Selbstmedikation auszuschließen. Bei Durchfallerkrankungen muss, insbesondere bei Kindern, auf Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyten als wichtigste therapeutische Maßnahme geachtet werden. Das Behandlungsergebnis mit Perenterol forte kann beeinträchtigt werden, bei gleichzeitiger Einnahme von im Magen-Darm-Trakt wirksamen Arzneimitteln gegen Pilzerkrankungen. Diese Angaben können auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten.

Nebenwirkungen: Unter der Anwendung von Perenterol forte können Blähungen auftreten. Die Einnahme kann in Einzelfällen Unverträglichkeitsreaktionen verursachen, und zwar in Form von Quaddelsucht, Juckreiz, Hautausschlag, entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper sowie Schwellung des Bindegewebes im Gesicht; extrem selten Atemnot und Schock. Bei Unverträglichkeitsreaktionen ist Perenterol forte abzusetzen; im Normalfall bilden sich danach die Symptome ohne weitere Maßnahmen vollständig von selbst zurück, im Einzelfall kann jedoch eine symptomatische Behandlung durch den Arzt notwendig sein. Treten Nebenwirkungen auf, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, sollten diese dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.

Weitere Informationen zum Thema Durchfall bietet die Homepage des Herstellers. Im Preisvergleich für Medikamente können beim günstigsten Anbieter bis zu 50 Prozent gespart werden.

Perenterol forte Kapseln sind in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Add comment Februar 1, 2008

Schüssler Salze

Die Geschichte der Schüßler Salze begann bereits im 19. Jahrhundert. Der Berliner Arzt und Forscher Prof. Dr. Rudolf Virchow fand heraus, dass der menschliche Organismus aus einer Fülle kleinster Bausteine, den Körperzellen, besteht. Die Zellen sind die Grundvoraussetzung für die Gesundheit, da sie alle Aufgaben übernehmen, die im Körper anfallen. Kann die Zelle nur noch unvollständig arbeiten, ist eine Erkrankung oft die Folge.

Im Gegenzug untersuchte der Oldenburger Arzt und Homöopath Dr. Schüßler (1821-1898), was die Zellen gesund und leistungsfähig hält. Dieser kam zu dem Resultat, dass jede Zelle im Körper ihren gewissen Bedarf an äußerst fein aufbereiteten Nährstoffen hat. Diese Nährstoffe werden als Mineralstoffe oder „Salze des Lebens“ bezeichnet. Wird dieser unentbehrliche Nährstoffstrom unterbrochen oder gestört, hat das negative Folgen für die Zellleistung im Körper. Was wiederum zu Funktionsstörungen führt, die für eine Vielzahl von Krankheiten verantwortlich sein können. Schüßler konnte nachweisen, dass einzelne Mineralstoffe (Mineralsalze) für die Zellernährung von besonderer Bedeutung sind. Auf der Grundlage dieser Erkenntnis, fand er 12 Mineralsalze und gab ihnen wegen der großen Bedeutung für die Zellfunktion den Namen: biochemische Funktionsmittel. Die Biochemie hat sich zur Aufgabe gemacht, das korrekte Arbeiten der Zellen durch Gaben von biochemischen Funktionsmitteln sicherzustellen. Mit dem Ziel, ein Defizit oder eine Fehlverteilung an Mineralstoffen zu entfernen.

Die von Schüßler eingeführten 12 Mineralsalze (Schuessler Salze) verfügen über aufbauende und den Zellen regulierende Funktionen. Damit aber die Mineralsalze von den Zellen aufgenommen und verwertet werden können, müssen diese homöopathisch potenziert werden. Der Ausgangsstoff wird nach einem bestimmten Verfahren in verschiedenen Arbeitsschritten verdünnt und verrieben. Die Potenzierung ist erforderlich, da nur dadurch die Heilkräfte der Ausgangsstoffe zur Entfaltung gebracht werden können. Für die leicht löslichen Mineralstoffe wählte der Homöopath für die Schüssler Salze die Potenzstufe D 6 und für die schwer löslichen Salze die Potenzstufe D 12.

Bei diesem speziellen Prozess wird für die erste Verdünnungsstufe der Schüßler-Salze ein Teil Mineralsalz mit neun Teilen Milchzucker verrieben. Das Resultat ist die erste Dezimalpotenz - D1. Zur Gewinnung der zweiten Dezimalpotenz wird die erste Dezimalpotenz als Basis genommen und davon ein Teil mit neun Teilen Milchzucker verrieben. Dies wird dann so lange fortgesetzt, bis die benötigte Potenzstufe erreicht ist.

Die Potenzierung der Schüssler Salze sorgt dafür, dass die Wirkstoffe schon über die Mund- und Rachenschleimhäute aufgenommen werden und schnell in den Blutkreislauf eindringen.

Dabei erfüllen die Schüßler Salze wichtige Aufgaben:
• die Ernährung der Zellen wird gesichert
• Heilungsimpulse werden ausgelöst
• zur Unterstützung der Zellen, um die Nährstoffe aus der Nahrung besser zu verwerten
• als Katalysator sorgen sie dafür, dass die Zellen optimal arbeiten

Heute sind die Schüssler-Salze abhängig von der Anforderung in den Potenzen D3, D6 und D12 in den Apotheken und Versandapotheken verfügbar.

Schüßlersalze – Die 12 biochemischen Funktionsmittel:
- Biochemie Nr. 1 Calcium fluoratum
- Biochemie Nr. 2 Calcium phosphoricum
- Biochemie Nr. 3 Ferrum phosphoricum
- Biochemie Nr. 4 Kalium chloratum
- Biochemie Nr. 5 Kalium phosphoricum
- Biochemie Nr. 6 Kalium sulfuricum
- Biochemie Nr. 7 Magnesium phosphoricum
- Biochemie Nr. 8 Natrium chloratum
- Biochemie Nr. 9 Natrium phosphoricum
- Biochemie Nr. 10 Natrium sulfuricum
- Biochemie Nr. 11 Silicea
- Biochemie Nr. 12 Calcium sulfuricum

Im Medikamente Preisvergleich können abhängig vom Anbieter/ Versandapotheke bis zu 50 Prozent gespart werden.

Add comment Dezember 6, 2007

Grippostad C

Grippostad C Kapseln zur Anwendung bei den ersten Anzeichen einer Erkältungskrankheit sowie Fieber.

Eine Erkältung oder auch grippaler Infekt, ist eine die Infektionskrankheit der Nasen-, Hals- und Bronchialschleimhäute. Diese wird in erster Linie von Viren hervorgerufen und beginnt oft schleichend. Dabei werden die Viren hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Ansteckung erfolgt dann durch Niesen oder Husten einer erkrankten Person. Eine Übertragung der Erkältungsviren kann aber auch über die Luft oder durch Kontakt mit Erkrankten, sowie über Gegenstände erfolgen.

Bei einer Infektion wird als Erstes die Nasen- und Rachenschleimhaut befallen. Wodurch diese anschwellen und vermehrt Sekret bilden. Gleichzeitig wird das Immunsystem des Körpers angeregt.

Im weiteren Verlauf kommen die Symptome:
• Abgeschlagenheit,
• Gliederschmerzen,
• Schnupfen,
• Halsschmerzen,
• Husten,
• Kopfschmerzen
• und erhöhte Temperatur hinzu,
die nicht gefährlich sind, aber äußerst unangenehm. Die in Grippostad C enthaltenen Wirkstoffe helfen diese Beschwerden zu lindern.

Die Wirkstoffkombination und ihre Eigenschaften:
• Paracetamol wirkt gegen die bei einer Erkältung oft auftretenden Gliederschmerzen und senkt das Fieber.
• Ascorbinsäure stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte.
• Chlorphenamin hilft, dass die Nasenschleimhaut bei Schnupfen wieder abschwellen kann.
• Coffein wirkt gegen die Müdigkeit und stärkt gleichzeitig die Wirkung von Paracetamol.

Während einer Erkältung sollte man, auch bei der Einnahme von Grippostad C (Hersteller: Stada GmbH), ausreichend trinken, genügend schlafen und dem Körper viel Ruhe gönnen.

Die Kapseln sollten dreimal am Tag eingenommen werden. Bei jeder Einnahme wird eine Dosis von 2 Kapseln empfohlen. So wird die Wirkstoffaufnahme optimal über den Tag verteilt.

Eine Kapsel Grippostad C enthält 200 mg Paracetamol, 150 mg Ascorbinsäure, 25 mg Coffein und 2,5 mg Chlorphenaminhydrogenmaleat. Die sonstigen Bestandteile sind: Gelatine, Glyceroltristearat, Lactose-Monohydrat, Chinolingelb (E104), Erytrosin (E127), Titandioxid (E171).

Hinweise: Grippostad C Kapseln sollten jedoch nicht angewendet werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere Inhaltsstoffe besteht. Eine Einnahme darf auch nicht erfolgen, bei: erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom), schweren Nierenfunktionsstörungen, vergrößerter Vorsteherdrüse (Prostata) mit Restharnbildung, erblich bedingtem Mangel an Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase (Krankheitszeichen ist eine bestimmte Form der Blutarmut – hämolytische Anämie). Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Grippostad C ist notwendig, bei: Nierensteinkrankheit (Oxalat-Urolithiasis), angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Meulengracht-Krankheit oder Gilbert-Syndrom), Eisen-Speichererkrankungen (Hämochromatose, Thalassämie), Leber- und Nierenfunktionsstörungen. Bei vorbelasteten Personen kann es durch die Einnahme von Grippostad C zu einer Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) kommen (Analgetika-Asthma). Das Grippemittel sollte nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) sowie Magen- oder Darmgeschwüren (Ulcus ventriculi oder duodeni). Da nicht bekannt ist, ob Bestandteile von Grippostad C in die Muttermilch übergehen, darf das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden. Auch während der Schwangerschaft darf Grippostad C nicht eingenommen werden, da Hinweise darauf bestehen, dass die Möglichkeit von Fruchtschädigungen durch Chlorphenaminmaleat besteht. Ebenso sollten Kinder unter 12 Jahren Grippostad C nicht einnehmen. Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßen Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und/ oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Insbesondere im Zusammenwirken mit Alkohol. Das dieses Arzneimittel Lactose enthält, sollte Grippostad C erst nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, wenn bekannt ist, dass eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern vorliegt.

Nebenwirkungen: Sehr selten können folgende Nebenwirkungen auftreten: Störungen des Blutbildes (Thrombozytopenie, Leukopenie, Panzytopenie, Neutropenie sowie bei hoher Dosis leichte Methämoglobinbildung, Agranulozytose), schwere Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber dem Wirkstoff Paracetamol (Atemnot, Übelkeit, Blutdruckabfall, Schock, Schweißausbruch, Quincke-Ödem), auftreten einer Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom) und/ oder Sehstörungen durch Chlorphenaminmaleat, Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) durch Paracetamol (bei vorbelasteten Personen), Magen-Darm-Beschwerden, Leberschäden und Nierenschäden nach längerer Einnahme höherer Dosen, Beschwerden beim Wasserlassen durch Chlorphenaminmaleat, schwere Leberschäden bei Überdosierung, Schläfrigkeit (Sedierung) und Mundtrockenheit durch Chlorphenaminmaleat, innere Unruhe und beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie) durch Coffein. Gelegentlich wurden allergische Hautreaktionen (erythematös oder urtikariell), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautläsionen. Sollten die genannten Nebenwirkungen auftreten, ist Grippostad abzusetzen und der Arzt zu konsultieren. Der Arzt wird dann über den Schweregrad und gegebenenfalls über weitere erforderliche Maßnahmen entscheiden. Treten Nebenwirkungen auf, die nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind, ist dies dem Arzt oder Apotheker mitzuteilen.

Weiterführende Informationen zum Grippemittel Grippostad C bietet die Produkthomepage des Herstellers.

Grippostad C Kapseln sind in der Apotheke sowie Versandapotheke erhältlich.

Add comment November 2, 2007

Prostagutt forte

Prostagutt forte zur Behandlung von Beschwerden beim Wasserlassen bei einer gutartigen Vergrößerung der Prostata.

Nahezu jeder zweite Mann über 50 ist von häufigem Harndrang betroffen. Dabei hält aber immer noch ein Großteil der Betroffenen die Blase für den Verursacher des Harndrangs. Dabei befindet sich der wahre Übeltäter aber nur einige Zentimeter tiefer: die Prostata. Diese zählt zu den Geschlechtsorganen des Mannes und gewinnt oft an Größe, wenn die Lebensjahre des Mannes zunehmen. Eigentlich ist die Prostata kastaniengroß, sie kann aber im Laufe der Zeit die Ausmaße einer Orange annehmen. Dieser Vorgang wird erstaunlicherweise auch „Altersprostata“ genannt, obwohl er bereits ab dem 30. Lebensjahr einsetzen kann.

Warum sich die Prostata aber vergrößert, konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Die Wissenschaftler vermuten, dass durch eine Veränderung im männlichen Hormonhaushalt das Wachstum der Prostata angeregt wird. Dabei löst die Vergrößerung an sich, nicht bei jedem Mann Beschwerden aus. Ausschlaggebend ist viel mehr, in welche Richtung sich die Prostata ausbreitet. Vergrößert sie sich in Richtung Harnröhre, wird sie eingeengt, und an dieser Stelle und am Blasenausgang entsteht ein Druck. Die Folge: häufiger und plötzlicher Harndrang. Die eingeengte Harnröhre verursacht dann auch beim Wasserlassen unangenehme Schwierigkeiten. Der Harn kann nicht mehr reibungslos abfließen. Dadurch entstehen Startschwierigkeiten beim Wasserlassen, ein Restharngefühl bleibt zurück und es kommt zu Nachträufeln.

Das pflanzliche Arzneimittel Prostagutt forte wurde speziell für Männer entwickelt, zur Minderung des Harndrangs fast ohne Nebenwirkungen. Gleichzeitig schont das Arzneimittel die männliche Potenz. Darüber hinaus ist Prostagutt forte sehr gut verträglich und wirkt schon nach wenigen Wochen. Es kann zudem ohne Probleme über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Das Medikament enthält eine Wirkstoffkombination aus den Extrakten der Brennnesselwurzel und Sägepalmenfrucht.

Die Brennnesselwurzel enthält eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, wie sekundäre Pflanzenstoffe, Zucker, Cumarine, Kieselsäure, Zuckern, Aminosäuren und Lectine. Der Wurzelextrakt zeigt in Verbindung mit dem Extrakt aus den Sägepalmenfrüchten, positive Einflüsse auf die Beschwerden bei Altersprostata. Dazu gehören: Rückgang des nächtlichen Harndrangs und der erschwerten Blasenentleerung, Besserung des Restharnvolumens und der Stärke des Harnstrahls.

Die Extrakte aus der Sägepalmfrucht enthalten ebenso eine Fülle von Inhaltsstoffen, wie z.B. Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, wie Sterole und Flavonoide, Zucker, Fette und ätherisches Öl. Der Extrakt wirkt reduzierend auf die Bildung einzelner Hormone, die das Wachstum der Prostata anregen. Darüber hinaus wirkt er abschwellend auf das Gewebe.

Dabei zeigt die Kombination aus Sägepalmenfrüchten- mit Brennnesselwurzel-Extrakt eine überadditive Wirkung, das bedeutet, die Wirkung der Verknüpfung beider Extrakte ist stärker als die Summe der Wirkungen jedes Einzelextrakts.

Hinweis: Das Medikament Prostagutt forte verbessert nur die Beschwerden bei einer vergrößerten Prostata, ohne die Vergrößerung zu beheben. Aus diesem Grund ist es ratsam, einen Arzt in regelmäßigen Abständen aufzusuchen. Besonders bei Blut im Urin oder bei akuter Harnverhaltung, ist ein Arzt zu kontaktieren.

Nebenwirkungen: In seltenen Fällen können leichte Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Treten Nebenwirkungen auf, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, sind diese dem Arzt oder Apotheker mitzuteilen.

Weitere Informationen über Prostagutt bietet die Produktseite des Herstellers Schwabe.

Prostagutt forte ist in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Add comment September 6, 2007

Agnucaston

Agnucaston Filmtabletten das pflanzliche Arzneimittel zur Behandlung bei Rhythmusstörungen der Regelblutung, prämenstruellen Beschwerden sowie Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten.

Einmal im Monat fühlt man sich als Frau unwohl, ist müde und reizbar. Zusätzlich verstärkt sich der Eindruck, dass das Gewicht innerhalb einer Nacht gestiegen ist. Außerdem spannen die Brüste und sind berührungsempfindlich. Treten diese Beschwerden kurz vor dem Beginn der Regelblutung auf, spricht man vom Prämenstruellen Syndrom (PMS). Wobei die Beschwerden zyklusabhängig auftreten und meistens am ersten oder zweiten Tag der Regelblutung wieder verschwinden.

Wie aber PMS entsteht, ist noch nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise sind Störungen im hormonellen Gleichgewicht für die Beschwerden verantwortlich. Die Ursache könnte ein Überschuss an Östrogen oder einem Mangel an Progesteron sein. Aber auch ein erhöhter Prolaktinspiegel kommt als Ursache in Frage.

Dabei können die Beschwerden ganz unterschiedlich auftreten. Es gibt aber trotzdem einige Gemeinsamkeiten: Mehr als zwei Drittel aller Frauen klagen über anschwellende Brüste. Die Brust und Brustwarzen sind schmerzempfindlich. Bei einigen Frauen treten neben den körperlichen, aber auch seelische Beschwerden vor der Menstruation auf. Die betroffenen Frauen werden depressiv, ziehen sich zurück und neigen zu Tränenausbrüchen oder bekommen Angstzustände oder Panikattacken. Dabei sind die meisten sehr gereizt, nervös und aggressiv. Aber auch Krämpfe, Müdigkeit, Rückenschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schwindelgefühl und ein aufgedunsener Unterleib können Anzeichen eines Prämenstruellen Syndroms sein.

Agnucaston Filmtabletten hilft bei Rhythmusstörungen der Regelblutung, prämenstruellen Beschwerden, sowie Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten. Das pflanzliche Arzneimittel enthält einen Spezialextrakt aus den Früchten des Mönchspfeffers (Keuschlammes).

Dieser Spezialextrakt und die weiteren Inhaltsstoffe von Agnucaston greifen in die Steuerung des Zyklusgeschehens ein. Dabei wirken sie ähnlich wie der körpereigene Botenstoff Dopamin, wodurch die Ausschüttung des Hormons Prolaktin gesenkt wird. Ein erhöhter Prolaktinspiegel ist bei den meisten Frauen für Unregelmäßigkeiten und Beschwerden während und vor der Menstruation verantwortlich.

Agnucaston behandelt die Ursache der Beschwerden, indem es die Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichtes unterstützt. Dadurch wird der Zyklusrhythmus angepasst. Ein zu kurzer oder zu langer Zyklus kann wieder in den Normalbereich korrigiert werden. Es kommt zu einem Rückgang der Beschwerden bei einem Prämenstruellen Syndrom. Dabei werden Spannungs-, Schwellungs- und Schweregefühl in den Brüsten gemindert, die Gereiztheit verschwindet, das angesammelte Wasser in Beinen und Händen geht zurück, Beschwerden bei der Verdauung reduzieren sich und Kopfschmerzen oder Migräne treten kaum noch auf.

Hinweis: Bei Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung sollte vorab ein Facharzt hinzugezogen werden, da es sich auch um Erkrankungen handeln kann, die eine ärztliche Untersuchung erforderlich machen.

Nebenwirkungen: Vereinzelt können juckende Hautausschläge mit Bläschenbildung auftreten. In sehr seltenen Fällen wurde von psychomotorischer Unruhe, Verwirrtheitszustände und Halluzinationen berichtet.

Zu weiteren Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Gebrauchsinformation auf der Produktseite des Herstellers Bionorica AG.

Agnucaston ist ausschließlich in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Add comment August 9, 2007

Formigran

Die Migräne zählt mittlerweile zu den 20 Leiden, die das tägliche Leben am meisten einschränken.

Der charakteristische Migräne-Schmerz ist ein regelmäßig wiederkehrender halbseitiger Kopfschmerz.

Über die genauen Ursachen, die zur Entstehung von Migräne-Kopfschmerzen führen, gibt es bis heute aber noch keine genauen Erkenntnisse. Es wird vermutet, dass während einer Migräne-Attacke gefäßaktive Botenstoffe aus den Blutgefäßen der Gehirnhäute freigesetzt werden. Dadurch weiten sich wiederum die Blutgefäße und angrenzende Nervenfasern werden aktiviert. So kommt es zur Freisetzung weiterer Botenstoffe, die eine Entzündungsreaktion auslösen. Diese Entzündung reizt zusätzlich die Nervenenden an den Gefäßen. Das führt zur Aussendung von Schmerzsignalen an wichtige Schaltzentren im Gehirn. Damit verbunden, ist das Auftreten der typischen Migränesymptome wie Übelkeit, Brechreiz, Lichtempfindlichkeit und starke Schmerzempfindung.

Das Medikament Formigran bietet eine komplett neue Behandlung des Migränekopfschmerzes. Da es direkt ins Zentrum der Migräne-Entstehung zielt.

Der Formigran-Wirkstoff Naratriptan ist ein Serotonin-Agonist. Es besetzt die Bindungsstellen eines der beteiligten Botenstoffe (Serotonin), an den Gefäßen und Nervenenden. Dadurch werden die Gefäße verdichtet und die Freisetzung zusätzlicher Stoffe verhindert, die eine Entzündung bewirken und Schmerzen hervorrufen können.

Formigran wird angewendet bei akuten Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura.

Hinweise: Dauern die Migränekopfschmerzen trotz Behandlung länger als einen Tag an, ist es erforderlich einen Arzt aufzusuchen. Auch wenn die ersten typischen Beschwerden einer Migräne erst ab dem 50. Lebensjahr auftreten, sollte ebenso ein Arzt hinzugezogen werden.

Formigran ist das erste in Deutschland rezeptfrei erhältliche Medikament mit dem Wirkstoff Naratriptan. Der Wirkstoff in Formigran ist seit Juni 2006 in einer Größe von 2 Tabletten à 2,5mg Naratriptan ohne Rezept in der Apotheke verfügbar.

Auch wenn Formigran aus der verschreibungspflicht entlassen wurde, sollte das Migränemittel nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Add comment Juni 27, 2007

Wobenzym

Wobenzym ist der Enzym-Klassiker bei Entzündungen. Das Enzympräparat enthält eine Kombination aus Bromelain und Papain mit den Pankreas-Enzymen Trypsin und Chymotrypsin und dem antioxidativen Flavonoid Rutosid. Diese pflanzlichen und natürlichen Enzyme unterstützen in ihrer Zusammensetzung effektiv das Immunsystem.

Wobenzym normalisiert und moduliert entzündliche Prozesse. Es unterstützt das körpereigene Immunsystem und hilft besonders bei akuten und chronischen Entzündungen. Gleichzeitig fördert es die Durchblutung. Das Enzymkombinationspräparat kurbelt die Selbstheilungskräfte des Körpers an und ist sehr gut verträglich.

Wobenzym (Hersteller Mucos) wird angewendet bei:

- Müden Beinen
Bei Venenentzündungen (Thrombophlebitis) verringert Wobenzym die Schwellung und verbessert funktionelle, nicht organisch bedingte Durchblutungsstörungen.

- Allgemeiner Arteriosklerose
Die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert. Dadurch können charakteristische Anzeichen der Arteriosklerose, wie Kältegefühl und Kribbeln in den Beinen gelindert werden.

- Muskel- und Sehnenentzündungen
Wobenzym hilft bei krankhaften Veränderungen von Muskeln und Sehnen, Binde- und Fettgewebe.

- Atemwegserkrankungen
Das Immunsystem wird unterstützt und eingedrungene Erreger werden erfolgreich abgewehrt. In den Bronchien verflüssigt sich der zähe Schleim und kann leichter abgehustet werden. Der Mensch wird schneller wieder gesund.

- Sportverletzungen
Die Schwellung klingt rascher ab, die Haut kann schneller heilen und der Schmerz vermindert sich.

- Gelenkentzündungen
Die Beweglichkeit der Gelenke nimmt wieder zu. Hat eine Gelenkveränderung (Arthrose) zu einer Entzündung geführt, kurbelt Wobenzym dessen Verlauf an, damit die Schmerzen schneller nachlassen.

Obwohl Enzyme natürliche Bestandteile jedes Körpers sind, kann es jedoch in vereinzelten Fällen zu Allergien und einem weicheren Stuhlgang sowie vermehrter Darmgase kommen. In der Regel, wird Wobenzym aber gut vertragen.

Weitere Informationen gibt es auf der Herstellerseite. Wobenzym ist ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Im Apotheke Preisvergleich können beim günstigsten Anbieter bis zu 50 Prozent gespart werden.

Add comment Juni 21, 2007

Symbioflor

Bei einigen Menschen ist die Darmschleimhaut und Darmflora nicht mehr in der Lage, ihre wichtigen Aufgaben, wie z.B. Aufbau und Funktion des Immunsystems, zu erfüllen. Verursacht wird dies in den meisten Fällen durch: Fehlernährung, negative Umwelteinflüsse, schädigender Stress und die Einnahme von Medikamenten (z.B. Antibiotika, Abführmittel, Cortison).

Mit der mikrobiologischen Symbioflor-Therapie werden die Darmschleimhaut und ihre immunologisch aktiven Komponenten so gelenkt, dass sie ihre Aufgaben wieder komplett übernehmen können. Alle Symbioflor-Produkte enthalten lebende als auch abgetötete Bakterien, die aber keine krankheitserregenden Eigenschaften aufweisen. Bei der Einnahme von mikrobiellen Medikamenten, kommt es im Organismus zu einer Stabilisierung der natürlichen Abwehrkräfte und einer Zunahme der Stoffwechselfunktionen.

Dabei orientiert sich eine Behandlung an dem folgenden Ablauf: Die Behandlungsbasis bilden die drei Präparate Pro Symbioflor, Symbioflor 1 und Symbioflor 2, die zeitlich aufeinander aufbauend eingenommen werden.

Eine mikrobiologische Therapie mit Symbioflor bieten sich bei den Krankheiten an, die mit einem gestörten Immunsystem verbunden sind:

Pro Symbioflor
Pro Symbioflor reguliert die körpereigenen Abwehrkräfte und Störungen der Magen-Darmfunktion (z.B. bei einem Reizdarmsyndrom).

Symbioflor 1
Symbioflor 1 normalisiert die körpereigenen Abwehrkräfte, immer wieder auftretende Infektionen der oberen Luftwege, Entzündungen im Nasen-, Mund-, Rachenraum und Mittelohr, Erkältungskrankheiten sowie Störungen der Magen-Darmfunktion.

Symbioflor 2
Symbioflor 2 reguliert die körpereigenen Abwehrkräfte und Störungen der Magen-Darmfunktion.

Die mikrobiologische Therapie, ist gerade bei chronischen Erkrankungen, als Langzeittherapie zu verstehen. Eine Symbioflor-Theapie sollte daher über einige Monate angewendet werden. So führt sie behutsam zu einer Normalisierung der Abwehrkräfte und zu einer Besserung der Stoffwechselfunktionen. Das Immunsystem des Organismus ist gestärkt, zur Abwehr von weiteren Krankheitserregern.

Weiterführende Informationen bietet die Produktseite des Herstellers (Symbiopharm GmbH). Symbioflor ist in der Apotheke und Versandapotheke erhältlich.

Add comment Juni 15, 2007

Ladival

Die Haut das größte Organ des Menschen wehrt äußere Feinde ab und hat wichtige Stoffwechselfunktionen. Sie ist die äußere Schutzbarriere des Immunsystems, sie regelt die Körpertemperatur und bewahrt den Körper vor dem Austrocknen. Eine wichtige Funktion erfüllt auch der Säureschutzmantel aus Schweiß und Lipiden, der sich fortwährend neu bildet und vor Krankheitserregern schützt.

Daher ist es notwendig, das sensible Organ bei einem Aufenthalt im Freien vor Sonnenbrand oder allergischer Reaktionen zu schützen. Dabei ist es wichtig, die Sonnenschutzmittel auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abzustimmen. Dies ist der beste Weg zu einem sicheren und beschwerdefreien Schutz der Haut.

Von Ladival werden Sonnencremes mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren und für die verschiedenen Hauttypen angeboten. Dazu gehören:

Ladival Regeneration
Ladival Regeneration mit regenerierendem Algenenzym Photolyase, das sonnenstrapazierte und bereits sonnengerötete Haut bei der Regeneration unterstützt. Die Kombination von UV-Schutz und Regeneration beugt hauptsächlich Langzeitschäden vor und wirkt der beschleunigten Hautalterung durch UV-Strahlen effektiv entgegen.

Ladival Für Kinder
Ladival Für Kinder spezielle entwickelt, für die sehr zarte Kinderhaut. Der Sonnenschutz wurde extra auf die kindlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist: hohe Wasserfestigkeit und höchstmögliche Pflege.

Die Ladival Produkte Für Kinder schützen mit einer Kombination aus organischen und mineralischen Filtern. Dabei muss die Creme auf der Haut sorgfältig und gleichmäßig verrieben werden und ist nicht für trockene Haut geeignet.

Ladival Allergische Haut
Ladival Allergische Haut für die Anwendung bei Sonnenallergie oder Mallorca-Akne geeignet. Dieses Hydrodispersions-Gel, enthält zudem keine Fette, Emulgatoren, Parfüme und Konservierungsstoffe. Alle Sonnenprodukte sind auf einer Wasserbasis aufgebaut und verursachen keinen unangenehmen Klebefilm.

Optisch und in der Wirkung unterscheiden sich die Ladival Gele aber nicht von einer Lotion oder Milch. Gele lassen sich leicht verteilen und ziehen schnell ein.

Ladival Für normale und Mischhaut
Ladival Für normale und Mischhaut bietet zusätzlichen Schutz vor Kollagenabbau und vorzeitiger Alterung der Haut durch Infrarot-A-Strahlen. Da diese tief in die Haut eindringen und die Zellen schädigen können.

Diese Sonnenschutzserie gibt es in den Lichtschutzfaktoren 10, 15, 20, 25 und 30. Dexpanthenol spendet der Haut außerdem Feuchtigkeit und pflegt schon während des Sonnenbadens.

Alle Ladival Sonnenschutzmittel sind frei von Zusatzstoffen wie z. B. Parfüm oder Farbstoffe.

Ladival gibt es ausschließlich in der Apotheke.

Add comment Juni 14, 2007

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